Zum Umtopfen muss die Kübelpflanze vorsichtig
aus dem Gefäß gelöst und herausgehoben werden. Sollten die Wurzeln dabei hartnäckig an
den Wänden des alten Behältnisses haften, dann empfiehlt es sich die Pflanze einige Tage
lang nicht zu gießen und es erneut zu versuchen. Anschließend ist die Erde von der
Pflanze abzuschütteln und die Verfilzung des Wurzelballens mit einem scharfen Messer
zurückzuschneiden. Auch die oberen Pflanztriebe müssen gleichmäßig zurückgenommen
werden, damit das Verhältnis zwischen Krone und Wurzelmasse wieder stimmt. Vertrocknete,
verkahlte und abgestorbene Triebe sind ebenfalls zu entfernen. Kübelpflanzen wie Fuchsien
oder Pelargonien benötigen in jedem Frühjahr einen kräftigen Rückschnitt, wodurch die
Bildung neuer, aus der Basis entspringenden Triebe gefördert wird.
Um Staunässe zu vermeiden muss das neue Behältnis mindestens ein Abzugsloch haben, damit
das überschüssiges Wasser ablaufen kann. Vor dem Einpflanzen sind die Bodenlöcher
mit Tonscherben oder Blähton abzudecken. Bei größeren Töpfen kann zuerst eine etwa
fünf bis zehn Zentimeter dicke Dränschicht aus grobem Kies oder Sand eingefüllt und
darüber die frische Einheitserde mit der Pflanze eingebracht werden. Danach muss der
Boden fest gedrückt und die Pflanze gründlich gewässert werden. Bei Pflanzen, die nicht umgetopft werden ist die oberste Erdschicht
auszuwechseln und die Pflanze mit dem neuen Substrat ausgiebig zu wässern.
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