| Die Gesundheitsministerien warnen vor den
Eiern des Fuchsbandwurms. Bodennah wachsende Früchte wie Beeren, Bärlauch, Pilze und
auch Fallobst können mit Bandwurmeiern behaftet sein, die sich allein durch Waschen nicht
entfernen lassen. Sie sind eine gefährliche Ansteckungsquelle für den Menschen und die
Früchte sollten daher niemals roh verzehrt werden. Selbst in Gegenden, die nicht explizit
als Bandwurmgebiet ausgewiesen sind, bleibt immer ein Restrisiko. Denn noch Jahre nach dem
Verzehr können sonst Schäden an Leber und anderen Organen auftreten. Effizient abtöten lassen sich die Eier erst bei über 70 Grad
Celsius, weshalb alle Waldfrüchte immer nur im abgekochten Zustand zu essen sind.
Auch ein Tieffrieren in handelsüblichen Geräten oder ein Einlegen in Alkohol bietet
keinen ausreichenden Schutz, die Eier sterben erst ab minus 80 Grad ab. Nach einem Kontakt
mit Füchsen, Katzen oder Hunden sollten die Hände immer gründlich gewaschen werden.
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