Eines der aktuellsten Themen ist zur die Zeit
die Vogelgrippe (aviäre
Influenza). Noch ist bei dem auch für den Menschen gefährlichen Virus des Subtyps H5N1
eine Übertragung von Mensch zu Mensch nicht eindeutig nachgewiesen worden.
Die "normale" Grippe (Influenza) ist eine Virusinfektion, die vor allem im
Winter epidemisch auftritt. Da die Grippeviren sehr oft und schnell mutieren,
gibt es sehr viele verschiedene Varianten, die sich insbesondere von einer
Grippesaision zur nächsten immer ändern. Aufgrunddessen ist eine
dauerhafte Immunität nicht oder nur eingeschränkt möglich, auch wenn man in der
vergangenen Saison bereits an der Grippe erkrankt war oder eine Schutzimpfung bekommen
hat. Die Grippeimpfungen, die in diesen Tagen noch zum optimalen Zeitpunkt durchgeführt
werden können, bestehen daher immer aus einem Cocktail an Bestandteilen jener Viren, die
in dieser Saison am verbreitetsten sind und so am wahrscheinlichsten einen Schutz
auslösen können.
Die Anfangssymptome der Grippe sind der einer Erkältung sehr ähnlich.
Appetitlosigkeit, hohes bis sehr hohes Fieber, verbunden mit Schüttelfrost
und Schwitzen, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen und eine allgemeine
Schwäche und Abgeschlagenheit sind jedoch deutliche Anzeichen, die eine
Grippe vom sogenannten grippalen Infekt abgrenzen. Im Gegensatz zu einer normalen
Erkältung sollten insbesondere immungeschwächte, sowie ältere Menschen und Kinder eine
Influenzainfektion keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen und in jedem Fall einen
Arzt aufsuchen. Durch rechtzeitige Behandlung mit Medikamenten wie z.B. Tamiflu oder
Relanza kann die Stärke und Dauer der Erkrankung deutlich reduziert und eine baldige
Genesung ermöglicht werden. Das Wirkprinzip dieser sogenannten
"Neuraminidasehemmer" liegt darin, dass sie den Viren das für ihre
Vervielfältigung notwendige Eindringen in die Zellen des Körpers unmöglich
machen.
Zusätzlich sollte der Körper bei einer Erkrankung mit ausreichend Energie
versorgt werden. Dafür eignen sich besonders kleine, leichtverdauliche,
sehr nahrhafte Mahlzeiten, bestehend aus Fisch als Eiweißquelle, Möhren,
Spinat und Brokkoli wegen des Betacarotins sowie viel frischem Obst, um
den Körper mit Vitamin C zu versorgen. Bewährte Hausmittel sind außerdem
Holunderblütentee zur Linderung sowie Ingwertee, der eine vestopfte Nase zu befreien
hilft, und zusätzlich die Leber anregt, Giftstoffe aus dem Körper zu entfernen.
Allerdings empfiehlt es sich diesbezüglich immer von einem Arzt oder Apotheker beraten zu
lassen. Aber schon im
Vorfeld gibt es Möglichkeiten sich vor den Viren, die eine
Grippe verursachen können, zu schützen. Stress, Rauchen und ein hoher
Alkoholkonsum schwächen die Widerstandskraft des Körpers gegen
Infektionen. Dagegen tragen viel Vitamin D in Fisch, Vitamin C in
Zitrusfrüchten und Vitamin E in Oliven, Nüssen, Avocados, Körnern und
Samen sowie essentielle Fettsäuren aus Pflanzenölen und Fischtran, dazu
bei, das Immunsystem funktionstüchtig zu erhalten und zu stärken.
Nicht zu vergessen das Thema Hygiene- hier sollten wir uns
einmal bei
unseren asiatischen Nachbarn orientieren. Denn mag es noch so seltsam
und ungewohnt aussehen, ein über die Atmungsorgane gezogener Mundschutz ist nicht nur
eine preiswerte sondern auch effektive Schutzmaßnahme vor einer grippeauslösenden
Tröpfcheninfektion. Besonders Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sollten hier
rechtzeitig Vorbeugungsmaßnahmen treffen. |