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| Themen |
| Vögel lieben Wildhecken |
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Viele Gehölze zeigen sich mit ihren roten
Beeren gerade im Herbst von ihrer schönsten Seite. Die Früchte sehen in ihrer
Erscheinung als einzelne Farbtupfer vor dunklem Hintergrund ebenso schön aus wie als
ganze Fruchtbehänge an bogenförmigen Zweigen.
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Beerengehölze sind sowohl prächtige Solitärpflanzen als auch ideal zur Bepflanzung von
Hecken. Geeignet dazu sind Berberritze, Feuerdorn, Schneeball, Schneebeere, Eibe, Mahonie
oder Scheinmispel. Damit sich die Pflanzen beim Wachsen nicht gegenseitig behindern,
sollte der Pflanzabstand 1,50 Meter betragen. In großen Gärten bietet sich eine
zweireihige Bepflanzung an. Apart sehen hier dazwischen gefügte Nadelhölzer aus. Beim
Kauf ist allerdings darauf zu achten, dass die einzelnen Pflanzen den Bodenansprüchen
gerecht werden.
Eine Wildhecke in der Kombination von Wildrose, Schlehe, Holunder, Pfaffenhütchen und
Eberesche, wie sie in den heimischen Feld- und Waldrainen vorkommen, bringt mehr
Naturnähe in den Garten. Sie ist nicht nur ökologisch besonders wertvoll, sie bietet
auch Lebensraum und vitaminreiche Nahrung für Nagetiere und Vögel. Besonders Vögel, die
den Winter hier verbringen, schätzen ihre Früchte. Sie schmecken ihnen nicht nur
besonders gut, sie können diese auch am besten sehen. Dabei ist anzumerken, dass auch die
Pflanzen auf die Tiere angewiesen sind. Denn sie verbreiten ihre Samen, und viele
davon fühlen sich erst durch eine Darmpasssage zum Keimen angeregt.
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