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Senf ist ein uraltes Hausmittel

      

Gewürze wurden im Mittelalter buchstäblich in Gold aufgewogen. Doch sie wurden nicht nur wegen ihres Aromas, sondern auch wegen ihrer medizinischen Eigenschaften geschätzt. Gleichgültig ob als Badezusatz, Wickel oder Pflaster, Senf ist ein uraltes Hausmittel. Es gibt sowohl gelblich weiße als auch schwarze Senfkörner, wobei in der in der Naturheilkunde nur die schwarzen Senfsamen Verwendung finden. Ein heißes Fußbad mit zerstoßenen Senfkörnern schützt vor Grippe und richtig angewendet können Senfkörner nicht nur den Appetit anregen sondern auch die Verdauung fördern.

Der klassische Senfwickel wird aus Senfmehl unter Zugabe von lauwarmem Wasser hergestellt. Der angerührten Brei wird auf ein Leinentuch gestrichen und fünf bis zehn Minuten auf die betroffene Stelle gepackt. Senfwickel sind in ihrer Anwendung allerdings mit Vorsicht zu gebrauchen, denn zu lange darf der Brei wegen möglicher Hautreizung nicht auf der Haut verbleiben.

Das in Rheumasalben enthaltene, stark durchblutungsfördernde Senföl   lindert Muskelschmerzen, Verstauchungen, Gelenk-, Nerven-, und Rückenschmerz. Reines Senföl darf nicht verwendet werden. Es ist zu stark und kann Hautentzündungen bis zur Blasenbildung hervorrufen

  

 

 

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