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| Sammelsurium |
| Schneeglöckchen erfreuen schon im Spätwinter
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Die heimischen Schneeglöckchen,
die der Kälte trotzenden Vorfrühlingsblumen, deren Blütezeit sich je nach Witterung und
Standort vom Februar bis in den April erstreckt, haben den botanischen Namen Galanthus
nivalis. |
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| Die oftmals schon im Spätwinter erfreuenden
Pflanzen wirken sehr zerbrechlich mit ihren aufrechten, dünnen grünen Stielen und ihren
zarten, hängenden, wie umgedrehte Kelche erscheinenden Blüten. |
Eigentlich sind nur ihre dünnhäutigen,
haselnussgroßen Zwiebeln recht empfindlich, denn diese können relativ schnell
austrocknen.
Kultiviert wird das gemeine Schneeglöckchen Galanthus nivalis seit dem
Mittelalter in Europa. Eine der wertvollsten Arten ist die aus der Türkei stammende Galanthus
elwesii. Sie besitzt rundlich-kugelige Blüten, ihre blaugrünen Blätter sind bis zu
zweieinhalb Zentimeter breit und etwa 20 cm lang. Die Besonderheit der Blüten ist die
ganz unterschiedliche Grünzeichnung im Inneren. Fast
alle Kulturformen der Galanthusarten lieben frische, alkalische Böden und fühlen sich an
sonnigen Plätzchen wohl.
Am besten gedeihen Schneeglöckchen, wenn sie erst beim Abwelken der Blätter geteilt oder
umgepflanzt werden. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung der Horste. Professionelle
Gärtner lösen zwei der äußersten Zwiebelschichten ab und sorgen so dafür, dass eine
Zwiebel in drei Jahren bis zu 50 Tochterzwiebeln bilden kann. |
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