Besonders im Herbst, bei warmen
Tagestemperaturen und kühlen Abenden, überlegen sich viele Verbraucher die Heizung
anzuschalten. Nur sind die mobilen Heizgeräten bezüglich ihres Energieverbrauchs relativ
teuer. Dagegen ist es günstiger die Zentralheizung anzustellen. Besonders in
Einfamilienhäuser ist dies empfehlenswert, bei denen der Heizkessel sowieso heißes
Wasser erzeugt. Folgen auf die kalten Tage wieder wärmere, dann ist sie auszustellen und
erst dann erneut hochzufahren, wenn sie benötigt wird. Nur in den kalten Wintermonaten
muss durchgängig geheizt werden.
Modernen Heizungsanlagen werden über eine Zentralsteuerung geregelt, und für die
gewünschte Raumtemperatur sorgen Thermostatventile an den Heizkörpern, die sich leicht
verstellen lassen.
Damit die Heizkörper optimal ihre Wärme abgeben können, dürfen sie nicht mit Möbeln
oder Vorhängen zugestellt werden. Es kann zu einem Wärmestau kommen und der Thermostat
schaltet sich aus. Um die Wärme auch nachts zu speichern bieten sich zusätzlich dicke
Vorhänge und Rollläden vor den Fenstern an. Bei
nur mäßig geheizten Räumen, sollte die Tür geschlossen bleiben. Denn einerseits zieht
es und andererseits kann die von der warmen Luft aufgenommene Feuchtigkeit in kühleren
Räumen kondensieren und zu Schimmelbildung führen. Daher sollten auch zwischen den
einzelnen Zimmern nicht mehr als drei Grad Unterschied sein.
Unbedingt erforderlich ist das regelmäßige Lüften, damit die Feuchtigkeit in den
Räumen nach außen transportiert wird. Dazu sind die Fenster drei bis vier Mal täglich
weit zu öffnen und mindestens fünf Minuten für den richtigen Luftaustausch zu sorgen.
Die Thermostate müssen dabei aber ausgedreht sein.
Die gewünschte Raumtemperatur hängt dem Kälteempfinden
der Bewohner und von den Außentemperaturen ab. Die gängigen Richtwerte empfehlen für
Wohn- und Esszimmer 20°, Arbeits- und Kinderzimmer 22°, Bad 24° und für das
Schlafzimmer reichen nachts 16° aus.
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