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| Ratgeber |
| Probleme durch zu hohe Wärmedämmung |
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www.farbqualitaet.de |
Seit der Energieeinsparverordnung sind
Niedrigenergiehäuser für Bauherren Pflicht. Diese Häuser sind wind- und luftdicht
isoliert, um eine möglichst hohe Wärmedämmung zu erreichen.
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Der Nebeneffekt allerdings ist, dass der natürliche Luftaustausch durch Wände, Fenster,
Türen und Fugen entfällt. Die permanent entweichenden Schadstoffe aus Baumaterialien,
Bodenbelägen und Reinigungsmitteln stauen sich und können sich negativ auf die
Gesundheit auswirken. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass in Neubauten aufgrund der
vorhandenen Baufeuchte erhöhte Schimmelpilz-Konzentrationen auftreten. Das heißt, die
Raumluft zirkuliert nicht mehr und muss manuell oder über eine Lüftungsanlage
ausgetauscht werden. Aber ein täglich dreimaliges Lüften reicht nicht aus, um zu
verhindern, dass sich Schimmelpilze hinter Schränken und Bildern festsetzen.
Im Handel werden Lüftungsanlagen angeboten, die kontrolliert verbrauchte Luft absaugen,
Frischluft zuführen und gleichzeitig über eine energiesparende Wärmerückgewinnung
verfügen. Allerdings müssen diese Anlagen regelmäßig gewartet und kontrolliert werden.
Denn verschmutzte Luftreinigungsfilter erhöhen nicht nur die Konzentration von Bakterien
in der Raumluft, sondern sie können wiederum ein idealer Nährboden für Schimmelpilze
sein.
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