| Als Faustregel lässt sich sagen, dass
Grünpflanzen mit großen, weichen Blättern viel Wasser brauchen, ebenso wie Blumen mit
vielen Blüten wie Petunien und Pflanzen, die für gewöhnlich in der Sonne stehen wie
Rosen. Auch Gemüsepflanzen müssen bei hohen Temperaturen häufige Wassergaben erhalten,
damit sie optimal ausreifen können. Schattengewächse wie Fuchsien oder Begonien brauchen
dagegen seltener Wasser. Bei Zimmerblumen reagieren Orchideen besonders empfindlich auf
übermäßiges Gießen. Auch Farne und Lavendel kommen länger mit wenig Wasser aus. Werden die Pflanzen übermäßig gegossen, fangen die Wurzeln an zu
faulen. Dann kann die Pflanze keine Nährstoffe mehr aufnehmen und stirbt.
Das Wasser sollte nicht einfach auf alle Pflanzen gleich verteilt werden, sondern vor dem
Gießen ist zu prüfen, ob sie wirklich Wasser benötigen. Das lässt sich bei
Topfpflanzen am besten mit der "Fingerprobe" herausfinden. Dabei wird der Finger
leicht auf die Blumenerde gedrückt und so getestet, ob sie sich trocken anfühlt.
Auf den richtigen Zeitpunkt beim Bewässern der Blumen
kommt es ebenfalls an. In der Mittagshitze verdunstet das Wasser zu schnell. Besser ist es
daher, morgens oder abends zu gießen. Das Wasser sollte am besten schon in der Gießkanne
gestanden haben und nicht direkt aus der Leitung kommen. |
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