Türfreisprecheinrichtungen (TFE) sind eine
schöne Sache. Ideal, wenn sie noch an eine ISDN Anlage angeschlossen werden können. Eine
solche Vernetzung kann bei einer Sanierung des Telefonsystems in Betracht gezogen werden.
Bei einer solchen Anlage lassen sich von jedem Apparat im Haus die Besucher an der
Haustür kontaktieren und über die Telefonanlage die Tür öffnen. Einige ISDN-Anlagen
leiten die Klingelgeräusche sogar an externe Telefone weiter. Das bedeutet, dass dank
dieser Funktion, ob im Büro, per Handy auf dem Golfplatz oder im Urlaubsdomizil, Besucher
auch aus der Ferne bedient werden können.Die
Kombination TFE und ISDN ist nur dann problemlos, wenn die verwendeten Standards des
ISDN-Systems beachtet werden. Ansonsten müssen Adapter zwischen die Geräte geschaltet
werden. Bei einer vorhandenen Gegensprechanlage sollten Käufer einer ISDN-Anlage zuvor
überprüfen, ob in der Telefonkonfiguration eine Schnittstelle vorgesehen ist. Umgekehrt
sollte bei der Installation einer TFE festgestellt werden, ob diese sich an jedes Telefon
anschließen lässt.
Weitere Punkte wären zu beachten:
Einerseits blockiert eine TFE bei einigen ISDN-Anlage eine analoge Nebenstelle,
andererseits können an eine einzige Telefonanlage mehrere Gegensprechanlagen nur dann
gekoppelt werden, wenn ein Umschalter integriert wird.
Allerdings ist Vorsicht geboten, wenn sich mehrere Nebenstellen in Haus und Wohnung
befinden. Denn wird die Gegensprechanlage auf einen Nebenstellenapparat umgeleitet an dem
ein Anrufbeantworter angeschlossen ist, so wird der Besucher an der Tür auf kürzestem
Weg darüber informiert, dass sich im Haus niemand aufhält. |