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Wohnraumnachfrage wird sinken

Der Bevölkerungsrückgang und die höhere Lebenserwartung in Deutschland wird in Zukunft die Immobilien- und die Bauwirtschaft in Schwierigkeiten bringen. Denn bei den Wohnraumflächen wird es  nicht mehr so große Zuwächse geben wie in der Vergangenheit. Die Nachfrage soll 2050 nur noch um neun Prozent über dem Niveau von 2000 liegen.

Spätestens 2030 wird -einer Studie zufolge- die immer kleiner werdende deutsche Bevölkerung die Nachfrage nach Wohnraum sinken lassen. Bis dahin werde es allerdings noch Zuwächse durch den seit Jahren kletternden Flächenbedarf pro Kopf geben. Die Gründe hierfür wären nicht nur in dem höheren verfügbaren Einkommen zu finden sondern auch die wachsende Zahl an Senioren wohne bevorzugt in Ein- bis Zwei-Personen-Haushalten. Der Raumbedarf nimmt bis etwa Mitte 40 zu, bleibt dann aber ungefähr gleich. Denn ein 70-Jähriger bewohnt in der Regel eine ähnlich große Fläche wie ein 40-Jähriger, besagt die Studie.

Dies wirkt sich besonders auf die kriselnde Bauwirtschaft aus, da künftig immer seltener Neubauten erstellt werden. Auch die zunehmende Nachfrage an Modernisierungsmaßnahmen und die Anpassung der Gebäude an die Bedürfnisse der älteren Menschen wird nur einen minimalen Effekt haben.
  

 

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