| Die Verbraucher-Initiative in Berlin erklärt,
dass inzwischen 14 Prozent der Bevölkerung auf den Kot von Hausstaubmilben allergisch
reagieren. Die größte Milbenbelastung erwartet die Betroffenen in ihrem Bett. Die
winzigen, mit bloßem Auge nicht sichtbaren Tierchen lieben die feuchtwarmen Zonen der
Matratzen. Außerdem ernähren sie sich von den menschlichen Hautschuppen.
Um die Allergieauslöser auf ein Minimum zu reduzieren gibt die Verbraucher-Initiative
folgende Tipps:
- Die Luftfeuchtigkeit im Raum durch mehrmaliges Stoßlüften
absenken. Keine Luftbefeuchter einsetzen, das Trocknen von Wäsche vermeiden. Milben
brauchen mindestens 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit zum Überleben, unter 40 - 45
Prozent sterben sie dagegen ab.
- Betten tagsüber lüften und Matratzen unbedeckt lassen,
damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Die Matratze sollte "atmen" könne, auf
einem Lattenrost aufliegen und nicht durch einen Bettkasten abgeschlossen sein.
- Für die Matratze milbendichte Schutzbezüge aus
Kunststofffasern oder aus Baumwolle mit Kunststoffschicht benutzen. Waschbare Oberbetten
und Kopfkissen verwenden. Bettwäsche sollte mindestens wöchentlich gewechselt werden.
- Bekleidung außerhalb des Schlafzimmers wechseln,
Schlafanzug beispielsweise im Bad an- und ausziehen. Damit werden weniger Hautschuppen in
den Schlafraum gebracht.
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