| An erster Stelle stehen die giftigen Pflanzen,
von denen alle Teile schon in geringer Menge lebensgefährlich sind, wie Aronstab,
Eibe, Eisenhut, Fingerhut, Gefleckter Schierling, Goldregen, Herbstzeitlose,
Lebensbaum, Sadebaum, Seidelbast und Wasserschierling. Der zweiten Gruppe sind die Zierpflanzen zugeordnet, deren Teile fast durchweg zu
Vergiftungen führen wenn sie verzehrt werden. Zu nennen sind hier Christrose,
Bocksdorn, Faulbaum, Heckenkirsche, Hundspetersilie, Kreuzdorn, Liguster, Maiglöckchen,
Oleander, Pfaffenhütchen, Rittersporn, Robinie, Schlangenwurz, Stechpalme,
Wolfsmilchgewächse, Zaunrübe, sowie Zwerg- und Traubenholunder.
Die dritte Gruppe umfasst die Pflanzen, von denen eine
größere Menge aller Pflanzenteile zu gesundheitlichen Störungen führen kann. Dazu
gehören Akelei, Alpenrose, Besenginster, Blasenstrauch, Buchsbaum, Buschwindröschen,
Efeu, Giftlattich, Glyzine, Hahnenfuß, Kirschlorbeer, Küchenschelle, Mauerpfeffer, Rohe
Bohnen, Rhododendren, Schneeball, Schneebeere, Sumpfdotterblume, Trollblume, Waldrebe,
Weinraute.
Primär sind Kinder immer zur Vorsicht gegenüber Pflanzen
zu ermahnen und dahingehend aufzuklären, dass viele der verführerischen Früchte
ungenießbar sind und zum Tode führen können. |
|