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Ratgeber
Kartoffelauswahl

Vielen Verbrauchern ist die genaue Verwendung der verschiedenen Kartoffelsorten nicht bekannt. Dabei eignen sich die einzelnen Sorten unterschiedlich gut für bestimmte Gerichte.
 
Die Palette umfasst je nach Reifezeit frühe, mittelfrühe und späte Sorten, wobei die früh geernteten Sorten meist fest kochend oder vorwiegend festkochend sind. Die späteren im Herbst geerntete Sorten haben bezüglich der längeren Reifung einen höheren Stärkegehalt und sind daher hauptsächlich mehlig kochend.

Die fest kochenden Sorten wie Cilena, Sieglinde, Nicola, Hansa, Linda oder Selma sind ideal für Salate und Gratins, da die lange Garzeit ihre Bissfestigkeit nicht beeinflusst. Auch für Brat- und Pellkartoffeln sollten selbstverständlich fest kochende Sorten gewählt werden, die nicht zerfallen.

Von mittlerer Festigkeit sind die vorwiegend fest kochenden Kartoffelsorten Christa, Hela, Clivia, Velox, Berber, Marabel, Agria, Solara, Quarta, Satina, Secura oder Granola. Sie eignen sich gut als Salzkartoffeln, Pell- oder Bratkartoffeln, Puffer oder Rösti und als Beilage für Gerichte mit Soßen oder Dipps.

Mehlige Kartoffelsorten wie Bintje, Datura, Adretta, Aula, Freya, Irmgard, Karlena und Likaria lassen sich hingegen gut zerstampfen oder pürieren. Sie sind daher bestens für Kartoffelbrei, Suppen, Klöße, Eintöpfe, Folienkartoffeln und Kroketten geeignet.

Eine besonderer Rarität sind unter anderem Bamberger Hörnchen, die sehr teuer sind und relativ selten angeboten werden.

  

 

 

 

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