| Im Gegensatz zu den meisten anderen
Gemüsearten liefern gekochte Möhren mehr Nährstoffe als rohe. Durch die harten
Zellwände der rohen Möhren, kann der Körper das darin enthaltene Betacarotin kaum
aufnehmen. Erst das Kochen bricht die Zellmembranen auf. Karotten haben einen hohen Anteil an Betacarotin, das vor Schäden durch
"Freie Radikale" im Körper, also zellschädigende Substanzen schützt. Der
Körper wandelt Betacarotin teilweise in Vitamin A um. Wer von dem Vitamingehalt der
Karotten profitieren möchte, muss die Möhren immer mit etwas Fett verzehren. Denn erst
Butter, Öl oder Sahne geben dem Körper die Möglichkeit das fettlösliche Provitamin A
aufzunehmen.
Die Möhre ist das Gemüse mit dem höchsten
Betacarotingehalt. Auch Grünkohl und Spinat enthalten noch nennenswerte Mengen an
Provitamin A.
Möhren können allerdings Pestizidrückstände enthalten.
Diese Rückstände lassen sich fast vollständig beseitigen, wenn man die Möhre schält
und die Stielansätze abschneidet. |