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Hydrokulturen

 

hydrokultur.jpg (22830 Byte) Clevere Gärtner erfanden schon in den 60er Jahren die so genannten Hydrokulturen, aus rotbraunen Tonkügelchen, einem Wasserstandsanzeiger, sowie einem Kultur- und einem Übertopf.
 
Hydrokulturen feiern mit wunderschönen Übertöpfen ein Comeback, so dass sie sich den verschiedensten Einrichtungsstilen anpassen können. Bei hellen Holzmöbel, wie sie in südländischen Landhäusern zu finden sind, kann ein Terrakotta-Topf, in dem eine Phönix-Palme gedeiht, mediterranes Flair in den eigenen vier Wänden verbreiten. Dagegen vermittelt ein Bananenblatt-Gefäß, bepflanzt mit einer Pachypodium, neben einem dunklen Schrank im Kolonialstil einen Hauch von Exotik. Und eine schmalblättrige Sansevieria in einem weißen Fieberglaskübel oder matten Edelstahlgefäß bringt in Kombination mit modernen geradlinigen Möbelstücken kühle Noblesse in den Raum.

Doch wie Hydrokulturen wirken ist nicht nur vom Aussehen des Übertopfs abhängig, sondern auch von der Pflanze selbst. Im Trend liegen auffällig gezüchtete Pflanzen wie große Säulenkakteen oder die flamingoartige Strelitzia, aber auch Hibiscus oder Orchideen begeistern durch ihre bunte Pracht.

In ungewöhnlicher Weise lassen sich Hydrokultur-Pflanze auch mit einer Deckschicht aus roten, blauen oder gelben Deco-Kügelchen schmücken. Noch glamouröser wirken glitzrige Glassteinchen und besonders edel erscheint die Pflanze, wenn sie mit weißem Marmor verschönert wird.

Das Prinzip der Hydrokulturen ist eigentlich ganz einfach. Den Pflanzen wird ein Wasser-Reservoir zur Verfügung gestellt, aus dem sie sich je nach Bedarf bedienen können. Gleichzeitig brauchen die Wurzeln aber auch genügend Luft, da sie in allzu nasser Erde zu ersticken drohen. Blähtonkügelchen dagegen leiten die Feuchtigkeit aus dem Wasservorrat am Grunde des Topfsystems über ihre großen Oberflächen an die Wurzeln weiter. Zusätzlich bleiben zwischen den kleinen Tonkugeln viele Hohlräume, durch die Luft zu den Wurzeln vordringen kann. Der so genannte Kulturtopf beinhaltet Pflanze und Blähton, dagegen sorgt der wasserdichte Übertopf für ein Wasserdepot am Boden. Wann die Pflanze wieder gegossen werden sollte, ist schließlich durch den Wasserstandsanzeiger zu erfahren.

  

 

 

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