| Hydrokulturen feiern mit wunderschönen
Übertöpfen ein Comeback, so dass sie sich den verschiedensten Einrichtungsstilen
anpassen können. Bei hellen Holzmöbel, wie sie in südländischen Landhäusern zu finden
sind, kann ein Terrakotta-Topf, in dem eine Phönix-Palme gedeiht, mediterranes Flair in
den eigenen vier Wänden verbreiten. Dagegen vermittelt ein Bananenblatt-Gefäß,
bepflanzt mit einer Pachypodium, neben einem dunklen Schrank im Kolonialstil einen Hauch
von Exotik. Und eine schmalblättrige Sansevieria in einem weißen Fieberglaskübel oder
matten Edelstahlgefäß bringt in Kombination mit modernen geradlinigen Möbelstücken
kühle Noblesse in den Raum. Doch wie Hydrokulturen
wirken ist nicht nur vom Aussehen des Übertopfs abhängig, sondern auch von der Pflanze
selbst. Im Trend liegen auffällig gezüchtete Pflanzen wie große Säulenkakteen oder die
flamingoartige Strelitzia, aber auch Hibiscus oder Orchideen begeistern durch ihre bunte
Pracht.
In ungewöhnlicher Weise lassen sich Hydrokultur-Pflanze
auch mit einer Deckschicht aus roten, blauen oder gelben Deco-Kügelchen schmücken. Noch
glamouröser wirken glitzrige Glassteinchen und besonders edel erscheint die Pflanze, wenn
sie mit weißem Marmor verschönert wird.
Das Prinzip der Hydrokulturen ist eigentlich ganz einfach.
Den Pflanzen wird ein Wasser-Reservoir zur Verfügung gestellt, aus dem sie sich je nach
Bedarf bedienen können. Gleichzeitig brauchen die Wurzeln aber auch genügend Luft, da
sie in allzu nasser Erde zu ersticken drohen. Blähtonkügelchen dagegen leiten die
Feuchtigkeit aus dem Wasservorrat am Grunde des Topfsystems über ihre großen
Oberflächen an die Wurzeln weiter. Zusätzlich bleiben zwischen den kleinen Tonkugeln
viele Hohlräume, durch die Luft zu den Wurzeln vordringen kann. Der so genannte
Kulturtopf beinhaltet Pflanze und Blähton, dagegen sorgt der wasserdichte Übertopf für
ein Wasserdepot am Boden. Wann die Pflanze wieder gegossen werden sollte, ist schließlich
durch den Wasserstandsanzeiger zu erfahren. |
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