| Früher fehlte in keinem Bauerngarten ein
Holunderbusch und heute wird er für die in Mode kommenden Naturgärten wieder empfohlen. Großmutter begann schon im späten Frühjahr mit der ersten Ernte.
Sie schnitt die zarten Holunderblütendolden für eine köstliche Süßspeise. In Bierteig
gewendet, in Fett ausgebacken und mit Puderzucker bestäubt waren die Blüten ein wahrer
Genuss.
Einen weiteren Teil der Blüten trocknete sie für einen schweißtreibenden hilfreichen
Tee bei Erkältungskrankheiten.
Aus den schwarzen ausgereiften Beeren kochte sie schließlich Sirup, Saft, Suppe,
Marmelade und stellte Wein daraus her.
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