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Sammelsurium
Holunder

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Früher fehlte in keinem Bauerngarten ein Holunderbusch, und heute wird er für die in Mode kommenden Naturgärten wieder empfohlen.

-was Großmutter alles daraus herstellte-

Großmutter begann schon im späten Frühjahr mit der ersten Ernte. Sie schnitt die zarten Holunderblütendolden für die Holunderküchle, eine köstliche Süßspeise. In Bierteig gewendet, in Fett ausgebacken und mit Puderzucker bestäubt waren die Blüten ein wahrer Genuss.

Die hocharomatischen Blüten ergeben auch einen moussierenden, alkoholfreien Flieder- oder Heidesekt. Einen weiteren Teil der Blüten trocknete Großmutter für einen schweißtreibenden hilfreichen Tee der optimal bei Erkältungskrankheiten ist.

Aus den pechschwarzen ausgereiften Beeren kochte sie schließlich Sirup, Saft, Suppe, Marmelade und stellte Wein daraus her.

Da die Holunderbeeren über eine kräftige Farbkonsistenz verfügen empfiehlt Großmutter, die Beeren mit einer Gabel von den Stängeln abzustreifen, damit die Finger sich nicht verfärben.

 

  

 

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