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| Ratgeber |
| Tipps zum Hochwasserschutz |
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GARDENA AG |
Für Bewohner in
Überschwemmungsgebieten empfiehlt es sich schon im Vorfeld Vorsorge- und Schutzmaßnahmen
gegen Hochwasser zu treffen. So sind beispielsweise wertvolle Gegenstände nicht im
Keller, sondern möglichst hoch im Haus zu lagern.
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Generell sollte jeder Haushalt in
Hochwassergebieten über eine persönliche Schutzausrüstung verfügen. Dazu gehören
unter anderem strom- und batterieunabhängige Heiz-, Koch- und Beleuchtungsgeräte, ein
batteriebetriebenes Radio, eine Tauchpumpe, eine Hausapotheke sowie Regenkleidung. Auch
die Lagerung von Sandsäcken ist sinnvoll. In extremen Lagen sind zusätzlich, ein
Notstromaggregat, eine Nottoilette und ein kleines Boot empfehlenswert.
Bei Hochwassergefahr ist in den gefährdeten Räumen oder Gebäudeteilen rechtzeitig die
Stromzufuhr abzuschalten. Denn führen tief liegende Steckdosen oder Kabel mit
Mehrfachsteckern Strom, besteht beim Durchwaten überfluteter Räume akute Lebensgefahr.
Darüber hinaus ist es empfehlenswert, wenn möglichst früh genug Öl- oder Gasbrenner
von einem Fachmann ausbaut werden. Aber wegen der Gefahr eines Starkstromschlags dürfen
Hausbesitzer nicht selbsttätig agieren.
Lässt sich jedoch ein Ausbau nicht rechtzeitig realisieren, dann ist es erforderlich,
dass die Heizung abgeschaltet und der Öl- beziehungsweise Gashahn geschlossen wird.
Wichtig sind ebenfalls das Abdichten der Entlüftungsöffnung des Heizkessel und das
Schließen der Lüftungsrohre des Öltanks. In der Regel lassen sich mit diesen relativ
einfachen Maßnahmen schon im Vorfeld größere Schäden vermeiden. |
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