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Ratgeber
Günstige Gartenanlage

Nach dem Eigenheimbau oder der Altbausanierung wird in der Regel an der Gartenanlage gespart. Doch mit einer sinnvollen Planung, günstigen Materialien und den entsprechenden Pflanzen lässt sich ebenfalls der Traum einer grünen Oase erfüllen.
 
Allerdings erfordern diese individuell gestalteten Gärten Geduld. Sie müssen langfristig geplant und in Abschnitten realisiert werden.

Begonnen wird mit der Grundstruktur des Gartens wie Terrasse und Wege für die sich zunächst preisgünstige Materialien wie Kiefernholzbohlen, Kies oder Rindenmulch empfehlen. Diese halten zwar nur begrenzt, aber zumindest solange bis der Belag ausgetauscht werden kann.

Ähnlich lässt sich auch mit der Gartenbeleuchtung vorgehen. Hier sind Leerrohre oder auch Stromkabel vorab blind im Boden zu verlegen bis die gewünschte Leuchte irgendwann erstrahlen kann.

Im Anschluss darin wird die Bepflanzung vorgenommen. Empfehlenswert und günstig sind aus Samen herangezogene mehrjährige Blühpflanzen. Allerdings fehlen bei der eigenen Anzucht oftmals der Platz und die notwendigen gärtnerischen Grundkenntnisse.

Eine weitere Möglichkeit sind schnellwüchsige Stauden, die sich nach wenigen Jahren teilen lassen. Diese Pflanzen sind zwar kostengünstig im Baumarkt oder beim Discounter zu erwerben, aber bezüglich ihrer Qualität oft nicht sehr wertvoll. Besser ist daher zunächst wenige, aber qualitativ hochwertige und etwas teure Pflanzen in Gärtnereien oder Baumschulen zu kaufen.

Bei der Auswahl von Gehölzen empfehlen sich wurzelnackte Jungpflanzen. Sie sind gegenüber älteren und größeren Containerpflanzen, wesentlich preiswerter.

Generell sind beim Pflanzenkauf nicht nur die Standortbedingungen zu berücksichtigen, sondern auch eine Bodenanalyse -vorab im Gartenfachmarkt oder bei einer Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt- ist äußerst sinnvoll. Dadurch können die passenden Pflanzen ausgesucht und spätere Düngefehler vermieden werden.

Ein hochwertiger und zudem preiswerter Naturdünger ist Kompost aus organischem Hausmüll und Gartenabfällen. Ein Garten, der auch einen Teil des natürlichen Ökosystems besitzt, bietet neben den Pflanzen auch zahlreichen Tieren Lebensraum. Das heißt Schadinsekten zu vertreiben und Nützlinge wie Marienkäfer, Schwebfliegen, Bienen oder Hummeln anzulocken, die einen Beitrag zum natürlichen Pflanzenschutz leisten.

Zuletzt bedarf der Garten nur noch der regelmäßigen Zuwendung und Pflege, damit aus ihm auch eine grüne Oase wird.
  

 

 

 

 

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