| Auch für lackierte schmiedeeiserne Möbel
sind Schwamm und Seifenlauge ein probates Mittel. Allerdings können hier Risse im Lack
schon mal Rost entstehen lassen, so dass die beschädigte Stelle mit Schleifpapier bis auf
das Metall abzuschleifen und anschließend mit Lack wieder zu versiegeln sind. Zur Reinigung von Kunststoffmöbeln empfehlen sich Mikrofasertücher
und eine Bearbeitung ihrer Oberfläche mit etwas Autopolitur verleiht ihnen wieder neuen
frischen Glanz.
Unter den Holzmöbeln zeichnen sich Teak- und andere
Tropenhölzer als außerordentlich robust und pflegeleicht aus. Zwar verändern im Laufe
der Jahre alle Hölzer ihre Farbe, doch die leicht graue Patina auf Teak- und
Tropenhölzern verleiht ihnen einen natürlichen Charme. Dennoch kann hier eine Behandlung
mit Holzöl die Möbel optisch auffrischen.
Heimische Nadelhölzer wie Kiefer oder Fichte erfordern
einen ausreichenden Schutz gegen Witterungseinflüsse mit Lasur, der etwa alle vier Jahre
aufzufrischen ist. Dagegen erübrigt sich bei mit Kesseldruck imprägnierten Hölzern eine
Behandlung.
Ob lackiert, lasiert oder geölt - auch Holzmöbel werden
mit warmer Seifenlauge gereinigt. Sie wird am besten mit einer Bürste in Richtung der
Holzmaserung aufgebracht und dann abgespült.
Dagegen dürfen die besonders empfindlichen Möbel aus
Peddigrohr, Rattan oder Weidengeflecht, nur mit einem feuchten Tuch abgewischt
werden.
Sind die Pflegemaßnahmen beendet, dann sollten die
Mechanismen bei Klappmöbeln noch einen prüfenden Blick erhalten. Durch häufige
Belastung hat sich vielleicht das eine oder andere Scharnier gelockert oder benötigt
einige Tropfen Öl.
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