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| Ratgeber |
| Eisheiligen lassen Pflanzen gerne
frieren |
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Schönes Wetter verführt viele
Hobbygärtner auch frostanfällige Pflanzen schon vor den Eisheiligen ins Freie zu setzen.
Nur an geschützten Stellen ist dies auch schon früher möglich.
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| Aber bestimmte Gruppen von Pflanzen dürfen
erst nach den Eisheiligen die Freiluftsaison eröffnen, da nämlich in den Nächten
örtlich immer noch Minusgrade vorkommen können. |
Dazu gehören vor allem Fuchsien, Pelargonien
und Petunien. Die äußerst frostempfindliche Studentenblume Tagetes blüht in
der Natur sogar erst ab Juli. Die Zeit der Eisheiligen beginnt mit Pankratius am 12.
gefolgt von Servatius am 13. sowie Bonifatius am 14. und endet mit Sophia am 15. Mai. Bis
dahin müssen auch Kübelpflanzen wie Bougainvillee, Gewürzrinde oder Engelstrompete am
Abend noch einmal ins Haus geholt werden. Die Pflanzen lassen sich aber auch mit
Manschetten aus dicken Lagen Zeitungspapier schützen, wenn diese am oberen Topfrand
angebracht werden und Blüten und Stamm umhüllen. Kübelpflanzen wie Oleander, Agaven und
Zitrus machen zwei bis drei Grad minus nichts aus. Hier reicht es in der Regel aus, die
Pflanzen dicht am Haus zu platzieren. Denn die Strahlungswärme des Hauses mildert die
Kälte.
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