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Sammelsurium

Anthurien, ein optischer Genuss

"Royal"
sponsored by: Villeroy & Boch

Die in den tropischen Wäldern beheimatete Flamingoblume Anthurium wirkt ohne Blüten unscheinbar. Mit ihrem lackroten, weißen oder orangefarbenem Hochblatt (Spatha), wird sie zu einer attraktiven Schönheit. Diesbezüglich werden vorwiegend zwei Arten kultiviert, die kleine Flamingoblume Anthurium-Scherzerianum- Hybriden und die große Flamingoblume Anthurium andreanum.
Die kleine Flamingoblume bekommt die meisten Blüten. Allerdings sind ihre Hochblätter nicht so groß und glänzend wie die der anderen Art. Das farbige Hochblatt mit dem gedrehten Kolben, an dem sich die kleinen unauffälligen Blüten befinden, sieht an beiden Arten äußerst apart aus. 
Neue Hybriden wie die Anthurium crystallinum zeichnen sich durch eine besonders schöne Blattzeichnung aus. Die Pflanze hat grüngeaderte Blätter und ihre schönen Blüten duften leicht nach Gewürznelken.

Flamingoblumen mögen helles Licht, keine grelle Sonne, viel Wärme, eine hohe Luftfeuchtigkeit, keine Staunässe und ein durchlässiges, lockeres Substrat. Sie sind mit ausreichenden Düngergaben und entkalktem, lauwarmem Wasser zu versorgen. Nur im Winter werden sie weniger gewässert und gedüngt. Während der Wintermonate lassen sie sich auch im beheizten Raum kultivieren, sollten dann aber besprüht werden, wobei die Hochblätter davon auszunehmen sind. Allerdings bei zu kalkhaltigem Wasser können die Blattspitzen gelbbraune Stellen bekommen, und die Blätter rollen sich ein. Auch ein zu heller Standort in praller Sonne lässt sich daraus schließen. Von Krankheiten, wie Grauschimmel und Schädlingen wie Spinnmilben, Schildläuse und Blattläuse, können die Pflanzen befallen werden.

Bei der Knospenbildung empfiehlt es sich die Pflanze für etwa sechs Wochen an einen kühleren Ort mit etwa 15 Grad zu stellen. So blühen und erfreuen Flamingoblumen bei guter Pflege nicht nur von Februar bis Mai, sondern über das ganze Jahr.

  

 

 

 

 

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