| Die kleine Flamingoblume bekommt die meisten
Blüten. Allerdings sind ihre Hochblätter nicht so groß und glänzend wie die der
anderen Art. Das farbige Hochblatt mit dem gedrehten Kolben, an dem sich die kleinen
unauffälligen Blüten befinden, sieht an beiden Arten äußerst apart aus. Neue Hybriden wie die Anthurium crystallinum zeichnen sich
durch eine besonders schöne Blattzeichnung aus. Die Pflanze hat grüngeaderte Blätter
und ihre schönen Blüten duften leicht nach Gewürznelken.
Flamingoblumen mögen helles Licht, keine grelle Sonne,
viel Wärme, eine hohe Luftfeuchtigkeit, keine Staunässe und ein durchlässiges, lockeres
Substrat. Sie sind mit ausreichenden Düngergaben und entkalktem, lauwarmem Wasser zu
versorgen. Nur im Winter werden sie weniger gewässert und gedüngt. Während der
Wintermonate lassen sie sich auch im beheizten Raum kultivieren, sollten dann aber
besprüht werden, wobei die Hochblätter davon auszunehmen sind. Allerdings bei zu
kalkhaltigem Wasser können die Blattspitzen gelbbraune Stellen bekommen, und die Blätter
rollen sich ein. Auch ein zu heller Standort in praller Sonne lässt sich daraus
schließen. Von Krankheiten, wie Grauschimmel und Schädlingen wie Spinnmilben,
Schildläuse und Blattläuse, können die Pflanzen befallen werden.
Bei der Knospenbildung empfiehlt es sich die Pflanze für
etwa sechs Wochen an einen kühleren Ort mit etwa 15 Grad zu stellen. So blühen und
erfreuen Flamingoblumen bei guter Pflege nicht nur von Februar bis Mai, sondern über das
ganze Jahr.
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