| Geteilter Meinung sind die Fachleute über die
Auswirkungen, die Hecken für Allergiker haben können. Denn einerseits vermögen sie ein
Sammelplatz für Pilzsporen und Pollen zu sein, andererseits filtern sie aber auch
Umweltgifte aus der Luft. Bambus ist in jedem Fall
eine sehr geeignete Pflanze für den Allergikergarten, da es sich durch seine äußerst
selten erscheinenden Blüten auszeichnet. Natürlich dürften auch die heimischen Obst-
oder Nadelbäume Allergikern nur selten Probleme bereiten, genauso wie ein stets kurz
gemähter Rasen, der im Gegensatz zu wilden Wiesen keine Pollen ausbildet.
Vorsicht ist dagegen geboten, wenn im Garten kompostiert
werden soll. Menschen, die auf Schimmelpilzsporen allergisch reagieren sollten in jedem
Fall nur Kompostbehälter benutzen, die eine Abdeckung besitzen. Und das Umarbeiten des
frischen Komposts sollten sie ganz unterlassen.
Darüber hinaus haben sich einige Tricks für Allergiker
bewährt. Wer unter Heuschnupfen leidet, sollte sich vor allem bei Pflanzarbeiten
möglichst mit Sonnenbrille, Hut und Handschuhe schützen. Diese Spezies sind besonders an
sonnigen, trockenen und noch dazu windigen Tagen geplagt. Und um die Pollen nicht unnötig
in die Wohnung zu schleppen, muss die Arbeitskleidung vor dem Betreten ausgezogen werden.
Die beste Zeit für Pflanzenpflege ist der Mittag und der
Nachmittag, da um diese Zeit die Allergenkonzentration über dem Boden auf den Tiefststand
sinkt.
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